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| 1864 | Mit dem Ausbau des europäischen Eisenbahnnetzes in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt 1864 der Münchner Bauunternehmer Michael Sager als ersten eigenen Auftrag ein Los der Bahnstrecke Gunzenhausen-Ingolstadt. Der Verkehrswegebau wurde die Keimzelle der späteren HEILIT+WOERNER BAU-AG sowie deren Ursprungsfirmen Sager & Woerner und Heilmann & Littmann.
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| 1869-88 | Fünf Jahre später führte die Bauunternehmung große Projekte im Eisenbahnbau sowie Tiefbau in Bayern, Österreich und Ungarn aus. In dieser Zeit wurden über 1.000 Kilometer Eisenbahn fertiggestellt.
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| 1898 | fusionierten Michael Sager und die Gebrüder Woerner ihre beiden Firmen zu dem Bauunternehmen Sager & Woerner OHG. Bereits 1920 beteiligte sich Sager & Woerner an umfangreichen Arbeiten zur Verbesserung der Straßenverhältnisse in Deutschland. Darunter befanden sich auch erste Betonstraßenarbeiten. Schon damals wurden in den Werkstätten, den Labors und auf den Baustellen von Sager & Woerner zahlreiche richtungweisende Entwicklungen für den Verkehrswegebau durchgeführt, die sich als eine wichtige Säule des Erfolgs herauskristallisierten.
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| 1933 | begann der Bau der Reichsautobahnen. Bei Sager & Woerner wurden dafür frühzeitig moderne Spezialgeräte für Betonstraßen konstruiert und gebaut sowie Spezialmaschinen für den Erdbau entwickelt.
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| 1978 | begann Sager & Woerner mit der Entwicklung einer neuen Generation von Spezialgeräten für die Herstellung von Verkehrsflächen aus Beton in Gleitschalungstechnik.
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| 1980 | fusionierten die Sager & Woerner KG und die Heilmann & Littmann Bau-AG zur HEILIT+WOERNER BAU-AG. Die neue Heilit+Woerner-Gleitschalungstechnik wurde zu dieser Zeit erfolgreich u.a. auf den Flughäfen Frankfurt, Teveren, auf der Autobahn A 3 bei Passau oder auf dem Free- und Expressway in Bagdad eingesetzt. Die mehrjährige aufwendige Entwicklungs- und Erprobungsarbeit führte zum technischen und unternehmerischen Durchbruch der Heilit+Woerner-Betondeckenzüge. Allein in den Jahren 1982 bis 1985 wurden 4 Mio. m2 Betonflächen hergestellt.
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| 1992 | erweiterte die HEILIT+WOERNER BAU-AG ihre Verkehrswegebauaktivitäten durch den Erwerb des tschechischen Straßenbauunternehmens Dálniĉní Stavby Praha a.s.
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| 1993 | Im polnischen Markt wurde die HEILIT+WOERNER Budowlana Sp.z o.o., Warschau, als hundertprozentige Tochter gegründet.
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| 2000 | Aus dem Geschäftsfeld HEILIT+WOERNER Verkehrswegebau entsteht der Verkehrswegebauspezialist WALTER - HEILIT Verkehrswegebau GmbH.
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| 2001 | Inland:
Die WALTER - HEILIT Verkehrswegebau GmbH übernimmt die HEILIT Umwelttechnik GmbH von der WALTER BAU-AG. Für den Bereich Deponiebau wurde eine eigene Niederlassung gegründet.
Erweiterung des Bauhofs in Leipzig.
Ausland:
Für Großprojekte Errichtung einer Zweigniederlassung in Polen und Tschechien. Erwerb einer 34%-Beteiligung an der VIAMONT durch unsere tschechische Tochtergesellschaft DSP zur Erweiterung des Geschäftsfeldes Eisenbahnbau in Tschechien. Wesentliche Innovationen in der Maschinenentwicklung - Gleitschaltungsfertiger und Betonmischanlagen im Containermaß - wurden im Jahr 2002 abgeschlossen.
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| 2002 | Inland:
Für die neuen Gleitschalungsfertiger im Containermaß wurde ein entsprechendes Dübelsetzgerät in Modulbauweise konstruiert und gebaut, so daß wir nun über die gesamte Gleitschalungstechnik im Containermaß verfügen.
Ausland:
Erstmaliger Einsatz der Container-Betonmischanlagen in Oman am Persischen Golf. Bei unserer polnischen Tochter HEILIT+WOERNER Budowlana wurde die Kapitalausstattung um 6 Mio. Zloty erhöht. Zur Erschließung des ungarischen Marktes wurde mit einem regionalen Unternehmen die 50% -Beteiligung an der WALTER - HEILIT/ÈPKER GmbH, Ungarn gegründet.
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| 2003 | Erfolgreich wird im Oktober 2003 eine neue hochmoderne, stationäre Asphaltmischanlage, mit einem Investitionsvolumen von 2,7 Mio. Euro, in Betrieb genommen. Die Strategie "Going East" wird konsequent weiter fortgesetzt: Gründung der ZN Russland (Moskau), ZN Bulgarien (Sofia) und ZN Ungarn (Budapest). Im Auslandsprojektgeschäft werden vier Deponien in Bulgarien und ein Straßenbauprojekt in Russland akquiriert.
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| 2005 | Die STRABAG Gruppe übernimmt wesentliche Teile der WALTER-BAU Gruppe. In dem Übernahmepaket enthalten ist unter anderem die WALTER HEILIT Verkehrswegebau GmbH, nunmehr HEILIT+WOERNER Bau GmbH.
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| 2006 | HEILIT+WOERNER ist neben STRABAG, DYWIDAG und Züblin eine der Hauptmarken des Konzerns.
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